beyond vision ist ein innovatives Konzert-Abenteuer aus Musik und Film, bei dem das Stuttgarter Kammerorchester in eine Videoinstallation integriert ist. In dieser Konstellation entsteht ein außergewöhnliches Kunsterlebnis.

Aufbau


Auf der Bühne sind je zwei Streichquartette und -quintette um LCD-Bildschirme gruppiert. Bilder und Klänge erzählen die Lebensgeschichte eines Menschen. Der Zuschauer verfolgt die Ereignisse auf den verteilten Bildschirmen wie durch Fenster. Er sieht lediglich Ausschnitte eines großen, gedachten Gesamtbildes. (Trailer ansehen)


Handlung
Dargestellt wird die Geschichte eines namenlosen Protagonisten auf seiner Suche nach Erkenntnis - ein Weg und Prozess der Bewusstseinserweiterung. Die Dramaturgie ist fest vorbestimmt, doch die konkrete Ausformulierung der Kapitel und Erlebnisse ist offen. Als Psychogramme werden die Gefühlszustände in Töne und Sinnbilder übersetzt, in zwei sich ergänzende Unterbewusstseins-Hälften.


bild und musik

Die Bildsprache aus Objekten, Symbolen und Metaphern ist mehrdeutig und geheimnisvoll - eine surreale Traumwelt als sichtbare Beschreibung der unsichtbaren Handlung. Sie lässt Raum für eigene Assoziationen, denn es ist der Betrachter, der das eigentliche Bild erschafft. Sein Blick muss auf eine ganz andere Art erkennen als bisher.
Die Musik hilft bei der Deutung des Gesehenen. Als 18-stimmig solistische Komposition verdeutlicht sie die unterschiedlichen Stimmungen. Die Musiker transportieren Ideen und Erfahrungen, die bildlich nicht darstellbar sind. Sie füllen die Leerräume zwischen den Bildschirmen und machen das Unsichtbare hörbar.


Aktive Rolle des Publikums
Das Publikum entschlüsselt das Gehörte und Gesehene mit eigenen Gedanken und Gefühlen. Es sieht, was jenseits (beyond) seines Blickfeldes (vision) liegt. Der Zuhörer und Zuschauer setzt beide Ebenen wie Puzzleteile zusammen. Jeder schreibt aus seinem Blickwinkel eine individuelle Geschichte und erlebt sein eigenes Kunstwerk.

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